Wie die Chronik berichtet, nannte sich die Wirtsstube anfänglich einmal "Eintracht". Die Wirtin hieß Adelheit und soll ein ebenso hübsches wie lebensfrohes Weib gewesen sein, das mit lieblichem Gesang und Zitherspiel nicht nur den eigenen Ehegespons zu betören wußte.


Vielmehr fand dieser sie eines Tages zusammen mit dem Küfer Eberhard in der grünen Bettlad - dem ehelichen Himmelbett und Nabel des familiären Haussegens. Der hing selbstverständlich von Stund an schief und die Eintracht war beim Teufel. Schadenfrohe Nachbarn aber betitelten das Wirtshaus nunmehr spöttisch als die "Grüne Bettlad".

Jahrhunderte sind inzwischen vergangen, die "Grüne Bettlad" als schmucker, kleiner Fachwerkbau mit einem wunderschönen Innenhof ist geblieben. Peter Günthner kocht interessante Spezialitäten aus der badischen Heimat und seine liebenswerte Frau Sabine leitet mit Charme und Geschick den freundlichen Service.